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Cap Formentor: Landschaftlicher Höhepunkt Mallorcas

Ein steil abfallender Felsen, bis zu 400 Meter hoch und eine abenteuerliche Straße hin zum Leuchtturm – der Norden Mallorcas ist wohl eines der landschaftlichen Highlights. Die Natur – unberührt. Die Landschaft – spektakulär. Der Ausblick – grandios. Wer die gigantische Landzunge „Formentor“ besuchen möchte, gelangt über eine rund 13,5 km lange Straße dorthin. Unmittelbar an den Steilabhängen schlängeln sich die Serpentinen von Port de Pollença langsam bis zum Leuchtturm. Bereits die Anfahrt bleibt dank des unvergleichlichen Ausblicks garantiert unvergesslich.

Die Anfahrt – eine Herausforderung

Die Anfahrt ist mit dem Auto oder dem Bus möglich. Wer gut trainiert ist und ein gutes Bike besitzt, kann sich auch aus eigener Kraft auf den Weg zum nördlichsten Punkt der Insel machen. Allerdings empfiehlt es sich, die Hochsaison für diese Tour zu meiden. In der Hauptreisezeit ist die Fahrzeugdichte so hoch, dass einem in mancher Kurve der Atem stocken kann.

Spätestens bei der Parkplatzsuche wird das Glück dann definitiv herausgefordert: Wer sich zur Rush Hour hier hoch wagt, braucht einen langen Geduldsfaden. Es empfiehlt sich also, Cap Formentor in der Nebensaison, am frühen Vormittag oder frühen Abend zu besuchen.

Am höchsten Punkt angekommen sind allerdings die letzten Minuten dann auch schnell wieder vergessen. Bei gutem Wetter hat man von hier oben eine atemberaubende Aussicht.

Hier kann man gut und gerne eine ganze Zeit verharren und genießen. Die gewaltige Weite und die traumhafte Natur am Cap Formentor zaubern jedes Alltagsgrau in ein kristallklares, unendlich wirkendes Blau.

Far de Formentor – historisches Bauwerk

Hier – auf 300 Meter über dem Meer – thront der altehrwürdige Leuchtturm, der auch heute noch in Betrieb ist. Unter schwierigsten Bedingungen wurde das Bauwerk 1860 bis 1862 im Schweiße von rund 200 Arbeitern errichtet. 1863 ging der „Far de Formentor“ in Betrieb und gibt seitdem Schiffen und Flugzeugen zuverlässig Signal. Erst 1967 stellte man das übliche System aus Spiegellinsenobjektiven auf elektronische Signalgebung um.

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Urlaubstipp:

Die Cala Formentor liegt auf dem Weg zum Leuchtturm und bietet sich ausgezeichnet als kleine Pausen-Oase an. Die schmale, 850 Meter lange Bucht eignet sich hervorragend, um einen Sprung ins kühle Nass zu wagen. Allerdings sollte man hier ein gut gefülltes Portemonnaie bei sich tragen, denn sowohl die Preise im Strand-Restaurant als auch die Parkgebühren sind gesalzen.[/blockquote]